Der dritte "Hawk" aus dem Hause Flying Hawk erobert seit 2015 die Wettkampfbahnen von Europa. Er ist entwickelt für die Wettkampfklassen 2,5t und 3,5t. Zwei Continental V12 Motoren treiben das Gefährt an. Für die 2,5t Klasse kann der obere Motor abgenommen werden, so dass in beiden Klassen konkurrenzfähig gefahren werden kann.

Die alten Continental V12 Panzermotoren sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch mit reichlich Elektronik gespickt. Elektronische Zündung und elektronische Gemischregelung bilden dabei die Grundlage zu reichlich Leistung. Die originalen 870 PS pro Motor konnten somit erheblich gesteigert werden.

Die Motoren werden mit einem ProCharger F3 aufgeladen. So werden Drehzahlen bis über 4500 U/min erreicht.

Die Entstehung und regelmäßigen Arbeiten am Tractors lesen Sie hier:

 

Winter 2016/2017 

Der Winter steht nun vor der Tür, und das heißt traditionell "ab in die Werkstatt". Es sind zahlreiche Hausaufgaben geplant. Zum einen soll der LKW ein angenehmes Wohnabteil bekommen. Das Getriebe des Flying Hawk 3 muss repariert/erneuert werden, um im Jahre 2017 ohne größere Ausfälle fahren zu können. Weiterhin steht noch das Turbo-Projekt 2,5t in der Werkstatt, und wartet darauf, zu Ende gebaut zu werden. Ebenfalls denken wir über eine Verbesserung der Aufladung beim Flying Hawk 3 nach. Es wird also nicht langweilig.

 

Saisonablauf 2016

Der neue Anlasser, den wir im Winter an das Stirnradgehäuse des Contis gebaut hatten, ist mehr als zuverlässig. Die Baustelle, die im Jahr 2015 zu erheblichen Problemen geführt hat, konnte komplett erledigt werden. Die Elektronik machte uns Anfang 2016 noch etwas zu schaffen. Die Virbationen auf dem Gefährt sind nicht zu unterschätzen. Da "rappelte" der eine oder andere Stecker schon mal ab. Hier haben wir im Laufe des Jahres mächtig nachgebessert, und alle Verbindungen verlötet, verklebt oder verschraubt. Die Vibrationen machten den Austausch der Zündanlage des vorderen Motors notwendig. Hier hatten sich Komponeten des Netzteils zerlegt, und brachten nicht mehr die nötige Spannungsversorgung in die Zündung. In diesem Zusammenhang gab es auch für den oberen Motor den neusten Prototyp aus dem Hause Motortech. Mit HIlfe von einigen neuen Sensoren (z.B. ein Gasstellungssensor) konnte die Spriteinstellung optimiert werden. Hier werden wir aber auf alle Fälle noch Arbeit reinstecken müssen, die selbst konstruierten Einspritzdüsen, die bereits im alten Flying Hawk eingebaut waren, können eine Optimierung vertragen.

Der Laderantrieb beschäftigte uns abermals in diesem Jahr. Auch wenn das auf den Veranstaltungen nicht zu merken war, wurde das ein oder andere Ersatzteil verbaut. Zum Saisonende konnten wir den Laderantrieb nochmals mit einer optimierten Version ausstatten. Dieses hielt dann auch sehr zuverlässig, und bescherrte uns in Österreich direkt zwei Pokale.

Als sehr hilfreich und zuverlässig erwies sich die Siemens Nanobox, einem kleinen Mini-PC, der ständig mit der gesamten Elektronik verbunden ist. Über einen Online-Zugang mit Fernzugriff ist es nun jederzeit möglich, auf die Elektronik von überall zuzugreifen, um notwendige Einstellungen und Auswertungen vornehmen zu können.

 

Saisonstart 2016

Die Hausaufgaben, die im Winter 2015/2016 zu erledigen waren, konnten alle abgearbeitet werden. Insbesondere wurde nach zahlreichen Versuchen ein neuer Anlasser in Betrieb genommen. Dieser wurde als abnehmbarer Anlasser gebaut, so dass wir auf der Vorderachse noch ca. 25kg einsparen konnten. Der Anlasser verrichtet sehr gute Dienste, produziert einen gleichmäßigen Startverlauf. Einige Elektronikkomponenten wurden überarbeitet, das Getriebe bekam einige neue Teile. Zusätzlich wurde eine Siemens Box eingebaut, um alle Elektronikkomponenten mit einander zu vernetzen.

 

September 2015

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Eine Gastveranstaltung in Österreich wird zum vorläufigen Saisonabschluss und zu einem tollen Finale. Wir können den 2. Platz in der 2,5t Klasse einfahren. Und als zusätzlichen Show-Pull einen Full Pull in der 4,5t Klasse vorzeigen. Die Technik hält, insbesondere der Laderantrieb verrichtet bestens seinen Dienst. So langsam stellen wir die Liste der Hausaufgaben zusammen, die im Winter angegangen werden sollen.

Rappolz

August 2015

Die Sommersaison hat reichlich Erfahrung gebracht. Die Startproblematik haben wir in den Griff bekommen. Die Feineinstellung der Gemischregelung wird immer besser. Zusätzliche Parameter fließen in das Kennfeld ein. Zahlreiche Pulls bringen reichlich Daten im Datalogger zusammen, die es auszuwerten gilt. Probleme bereitet uns noch in den letzten Wochen der Laderantrieb, die eingebauten Freiläufe zur Kraftübertragung halten das Drehmoment nicht aus, welches der F3 Lader für den Antrieb benötigt. Im August bauen wir die dritte Generation ein, die bis zu 1400Nm Drehmoment übertragen kann. Der erste Versuch im deutschen Fürstenau zeigt sich als sehr positiv. Der Erfolg bestätigt das: 3.Platz in der 3,5t Klasse.

 

Mai 2015

Der Auftritt in Füchtorf Ende April 2014 verläuft nicht nach unserer Vorstellung. Der Motor geht beim Rücksetzen vor den Bremswagen aus, kurzfristig kann er nicht mehr gestartet werden. In der Nachbetrachtung zeigt sich, das zu wenig Sprit an den Einspritzdüsen angekommen ist. Die verwendete elektronische Spritmengendosierung wird kurzfristig überarbeitet, so dass eine präzisere Einstellung möglich ist. Für Hassmoor wird außerdem der Laderantrieb noch verstärkt, so wie der zweite Motor in Betrieb genommen. Ein Kran zum Motorwechsel wird am Auflieger installiert.

Die 2,5 t Klasse in Hassmoor kann bestritten werden. Jedoch geht der Motor bei ca. 30 Meter aus, Ursache war, das der Motor zu mager eingestellt war. 3,5t kann leider nicht gefahren werden, der Motor springt nicht mehr an. Am Wochenende 31.05. geht es zum Test nach Holzheim mit einem riesen Erfolg. Erster Zug mit zwei Motoren, und gleich ein Full Pull. Der Wahnsinn! Kleine Fehler müssen nun noch beseitigt werden, und die Zuverlässigkeit beim Motorstart verbessert werden. Ein Wochenende später ging es direkt nach Bernay, Einladung zur französischen Meisterschaft. Mit dem ersten Pokal nach dieser kurzen Zeit hätte keiner gerechnet. 2. Platz in der 3,5t Klasse.

 

 

April 2015

Wir melden uns für das Test and Tune Wochenende in Volkmarst an. Der erste Test, den wir eigentlich schon für Schlechtenwegen geplant haben, findet nun am 11.04.2015 statt. Nach mitlerweile vier Jahren Bauzeit soll es nun endlich an den Haken gehen. Diese Zeitpunkt haben wir alle im Team lang herbei gesehen. Die Anspannung in den Tagen zuvor ist allen sehr anzumerken. In den letzten Monaten haben wir den Antrieb des ProChargers komplett überarbeitet, sowie die letzten Einstellungen am Zündsystem und an der Spriteinstellung vorgenommen. Und wir sind belohnt worden. Der erste Test in Volkmarst verlief sehr vielversprechend. Der Flying Hawk III mit einem Motor ging vom Start an sehr gut los. Motor, Kupplung, Antrieb ... alles funktionierte. Bei ca. 30m brach allerdings der Ladedruck ein, so dass die Leistung wegblieb. In der nachträglichen Analyse hat sich gezeigt, das eine Teilkomponente des Laderantriebs den Dienst quittiert hat, hier muss also noch Nacharbeit geleistet werden. Aber das Potenzial war zu erkennen.

Volkmarst1

 

Frühjahr 2015

Die Fehler, die wir in Schlechtenwegen im September 2014 noch erkannt haben, gilt es nun, Stück für Stück abzuarbeiten. Wir haben uns dazu entschlossen, den Laderantrieb des Prochargers nochmal komplett zu überarbeiten. Die erste Version war nicht zuverlässig genug. Zudem müssen wir noch kleine Modifikationen an der Spritversorgung vornehmen. Weiterhin sind wir damit beschäftigt, auch den zweiten Motor in den Antriebstrang zu integrieren. Eine zweite Crossbox (für die Aufnahme beider Motoren) haben wir gefertigt. Ebenfalls bauen wir gerade die zweite Elektronik für Sprit und Zündung auf, um den Start des zweiten Motors umsetzen zu können. Auf die neue Kupplungsglocke aus Amerika warten wir noch, aber auch die soll in Kürze eintreffen.

Ziel ist es, dass die Motoren bis März zuverlässig anspringen und laufen. Aktuell liegen wir gut im Zeitplan.

 

September 2014

Frühjahr und Sommer vergingen schnell. Wir hatten uns zahlreiche Termine für den ersten Start ausgesucht (Füchtorf, Grimmen, Krumbach, Edewecht). Leider kommt es meistens anders als man denkt. Probleme machten uns zu Jahresanfang der abnehmbare Anlasser. Das Konzept müssen wir noch neu überdenken, weil die bestehenden Anlasserklauen oft abgerissen sind, und ein zuverlässiger Start nicht möglich war.


Weiterhin mussten wir viel Zeit in die Erarbeitung der Sensorik stecken. Hintergrund ist, das ein Conti-Motor mit dem Serienanlasser beim Start auch mal zurück schlagen kann. Das führt dazu, das Sensoren durch den Zahnkranz auch mal aus zwei Richtungen Signale bekommen. Da das Startverhalten durch die Mechanik nicht abgestellt werden kann, besteht die Kunst darin, die Sensorik und Programmierung an dieses Startverhalten anzupassen, und trotzdem die richtige Position des Motors zu ermitteln. Das ist für den Zündzeitpunkt natürlich unabdingbar.
Im Sommer war dieses Problem dann gelöst.

Seit dem bauen wir am Antriebstrang. Crossbox, Getriebe, Kupplungsschutz und Wellenschutz, sowie Turboladerschutz mussten noch gefertig werden.

 

 

Stand Jan. 2014

Jetzt geht es an die Elektrik: Bordelektronik, Zündung, Sprit und Datalogger. Das Zusammenspiel der Komponenten und Sensoren ist eine zeitfressende Arbeit, die Motoren des neuen Projektes sind mit reichlich Elektronik ausgestattet. Wir wollen damit erreichen, das der Motor noch präziser einstellbar und auswertbar ist. Die jahrelange "Testarbeit" am kleinen Flying Hawk Tractor machen wir uns nun zu nutze.

Elektronik 2013-01

 

Stand Nov. 2013

DIe erste Präsentation findet vom 30.11.2013 bis 08.12.2013 auf der Motorshow Essen statt. Jetzt geht es an die Feinheiten. Es ist noch eine Menge zu tun, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht

 

Stand Okt. 2013:

 

Einbau Achse und Räder

Projekt

 

 

Continental V12 mit Pro Charger

Startenwagen mit Optima

Herbst 2013:

Die ersten Tests zum abnehmbaren Anlasser erfolgen.

Auf die Optik wird wieder viel Wert gelegt.

Die ersten Anpassungen an den neuen Rahmen erfolgen.

2011:

Die neue Motorengeneration entsteht. Zwei Motoren werden von Grund auf neu aufgebaut.

 

 

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